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Ist gut sehen alles?

Wilhelm Leibl: Das Mädchen mit der Nelke (Ausschnitt), Öl auf Mahagoniholz, um 1880/1881 Karlsruhe, Staatliche Kunsthalle

Führung in der Ausstellung “Wilhelm Leibl: Zeichnungen und Gemälde” im Kunsthaus Zürich

  1. Führung am 28. November von 18:00–19:30 Uhr > ausgebucht!
  2. Führung am 5. Dezember von 18:00–19:30 Uhr > wenige Plätze frei

Mit Bernhard von Waldkirch, Ausstellungskurator

Das Kunsthaus Zürich veranstaltet vom 25. Oktober 2019 bis 19. Januar 2020 eine Ausstellung zu Wilhelm Leibl (1844-1900), die anschliessend in leicht reduzierter Form an die Albertina Wien reisen wird. Es wird die erste umfassende Museumsausstellung mit Zeichnungen und Gemälden von Leibl in der Schweiz sein.

Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf dem Bildnis und der Figurendarstellung. In diesen Werken tritt Leibl als einer der bedeutendsten Porträtisten hervor. Gefördert von Courbet, beeinflusst von Manet und geschätzt von van Gogh, gehört Leibl zu den wichtigsten Vertretern des Realismus in Europa. 

Mit seinem Rückzug aufs Land begründete er eine eigenständige und moderne Figurenmalerei, in der die Naturwahrheit und das Studium der Alten Meister über der Anekdote der traditionellen Genremalerei stehen.

Entscheidend für Leibl war nicht, dass ein Modell schön, sondern dass es «gut gesehen» wurde.

Kosten:
Jede*r Teilnehmer*in bezahlt den Eintritt in Kunsthaus selber.
Die Kosten für die Führung werden von werken.ch übernommen.

Organisiert durch Sandra Capaul und Silvia Moos, AG Kulturvermittlung

Maximale Anzahl Teilnehmer*innen: 15 je Termin

Anmeldung an silvia.moos@quickline.ch

Infos zur Ausstellung und zum Kunsthaus: www.kunsthaus.ch

Wilhelm Leibl: Selbstbildnis, 1891
Pinsel, Feder und Kreide, 216 x 185 mm
Kunsthaus Zürich, Grafische Sammlung