sculpta

Fundholz und Gips im Dialog – Themenkurs Oktober

Fundholz – ein Stück Natur, gewachsen und durch die Witterung überprägt, weiche Formen, warmes Material – Gips, ebenfalls ein Naturprodukt, aber erst nach einen industriellen Prozess als gestalterisches Material für uns nutzbar, weisse Farbe, kühl, klare kantige Formen – bringen wir diese Gegensätze in einer gestalterischen Aussage zur Skulptur zusammen?
Die gegeben Form des Holzes unter der Rinde legen wir frei und betonen sie mit handlichen, elektrischen Holzbearbeitungsgeräten (Kleinstkettensäge, Raspelschleifer, Schleifmaschine) und traditionellen Schnitzeisen und Handraspeln. Die Gipsform erfinden wir neu, bauen sie aus der weich-plastischen Masse mit Spachtel und Stukkatureisen auf und straffen Flächen und Wölbungen mit verschiedene Holz- und Specksteinraspeln. Das polierte Holz kann durch den Gips wie ein Edelstein in einem Schmuckstück gefasst werden; die beiden Materialien können sich gleichwertig gegenüberstehen – weiche, organisch-fliessende Formen gegenüber harten, kantigen Formen – oder die herausgearbeiteten Holzflächen können die Gipsformung anregen; in der Formgebung sind wir frei.
Wenn sich die gegensätzlichen Materialien in der Spannung bereichern und überraschend zur skulpturalen Gemeinschaft verschmelzen, sind wir reich beschenkt worden.

Schwerpunkte: Holzbearbeitung mit Kleinkettensäge und Raspelschleifern / saubere Verbindung von Holz und Gips / aufbauendes und abtragendes Modellieren mir Gips / Formbetrachtungen und -reflexionen

Kleingruppen: 4 – 6 Personen

Kursdaten: 8. – 12. Oktober 2018 (5 Tage; Mo – Fr); jeweils 9.00-17.00 Uhr

Kurskosten: CHF 780.-/zusätzlich Materialgeld ca. CHF 80.-

Weitere Informationen zum Kurs, Anmeldung: www.sculpta.ch
Kursleitung: Klemens Pasoldt (077 4781176) info@sculpta.ch